Die Rad-WM 2018 ging auch am Patscherkofel nicht spurlos vorbei. An einem Sonntag-Nachmittag Ende September machte sich die Weltelite auch am Fuße des Hausbergs auf.

Es war laut, es war spektakulär, es war einfach beeindruckend. Tausende Zuschauer pilgerten an diesem 30. September 2018 nach Tirol und besetzten diverse Punkte rund um Innsbruck. Auch der Hausberg mutierte dabei zum Hotspot der Radsportszene und bot Spitzensport auf höchstem Niveau. Pünktlich zum Abschluss und zum Königsevent, dem Straßenrennen der Männer, führte die anspruchsvolle Strecke an der neuen Talstation vorbei und begeisterte dabei tausende internationale Radsportfans. „Wir sind von der Kulisse, dem Ambiente und der Gastfreundschaft der Menschen einfach nur begeistert. Wir sind zum ersten Mal in Innsbruck und genießen das Bergpanorama in vollen Zügen. Hier oben am Patscherkofel ist es besonders schön“, erklärte etwa Sara aus Italien.

Die 36-Jährige kommt aus Bari in Apulien und ist bekennende Radsportliebhaberin, ist auch an diesem Sonntag mit ihrem Rennrad zur Talstation des Hausbergs gekommen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ein paar Freunden verbrachte sie während der Rad-WM ganze zehn Tage in der Tiroler Landeshauptstadt. „Es ist schon unsere vierte Rad-WM. Wir verbinden das immer mit einem ausgedehnten Urlaub und genießen die Atmosphäre und das bunte Treiben. Sportveranstaltungen verbinden Länder und das gefällt uns.“

Mitgefiebert wurde aber natürlich auch und das Herz schlug bis zum Schluss für das Team der „Azzurri“. Trotz hartem Kampf reichte es am Ende aber nicht für eine Medaille, Gianni Moscon aus Italien musste sich mit 13 Sekunden Rückstand mit Rang fünf begnügen. Die kurze Enttäuschung wich bei Sara aber schnell der Urlaubsstimmung. Gemeinsam mit den tausenden Zuschauern wurde im Anschluss noch ein bisschen gefeiert. Sport überwindet eben Grenzen. Auch am Patscherkofel wurden an diesem Sonntag Freundschaften geknüpft, zur Musik getanzt und ein großes Fest gefeiert. Es war einfach nur beeindruckend.

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