Im heutigen Artikel spricht Architekt Michael Felder über die aktuelle Lage am Patscherkofel.

Es wird knapp, aber es wird sich ausgehen. Die Fertigstellung der neuen Patscherkofelbahn verlangt den beteiligten Unternehmen und Arbeitern alles ab. Die Witterungsverhältnisse sind herausfordernd, wie Architekt Michael Felder von der Innsbrucker ao-architekten ZT-GmbH bestätigt: „Inzwischen ist auf allen Baustellen der Winter eingekehrt.“ Mit Hochdruck werde an allen Gewerken gearbeitet, so Felder: „Die Bauarbeiten befinden sich in der finalen Phase.“ Ebenso wie Bauleiter Matthias Foissner sieht Felder die Herausforderungen im durchgetakteten Zeitplan: „Die größte Herausforderung für die Ausführenden dürfte der Termindruck darstellen. Der Eröffnungstermin als Meilenstein bedingt größten Arbeitseinsatz aller Beteiligten. Die ineinandergreifenden Arbeiten zwischen den einzelnen Gewerken benötigen eine saubere Arbeitsvorbereitung und Abstimmung vor Ort. Die örtliche Bauaufsicht ist rund um die Uhr vor Ort, um zu koordinieren und abzustimmen.“ Daran, dass der Zeitplan hält, lässt Felder keine Zweifel aufkommen und quittiert die diesbezügliche Frage mit einem klaren „Ja.“ Danach gefragt was, dem Architekten an der neuen Patscherkofelbahn, die am 22. Dezember ihren regulären Betrieb aufnehmen wird, am besten gefällt, sagt dieser: „Als Nutzer betrachtet gefällt mir am besten, dass man in kurzer Zeit sehr komfortabel auf circa 2000 Metern Höhe ankommt. Als Architekt betrachtet gefallen mir die stützenfreien Tragkonstruktionen sehr gut.“

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