Die Pendelbahn am Patscherkofel hat über all die Jahrzehnte viel erlebt. Nach knapp 90 Jahren und zwei Olympischen Spielen sagt eine Kultbahn mit charmanten Nostalgiefahrten in den kommenden Monaten leise Servus.

Als die Pendelbahn auf den Patscherkofel, den Hausberg der Innsbrucker, am 14. April 1928 erstmals Fahrt aufnahm, war sie die längste Drahtseilbahn Österreichs. Allein das Tragseil wies 3.800 Meter Länge auf und wog 50 Tonnen. Im Laufe ihrer langen Einsatzdauer wurde die Bahn mehrmals modernisiert, unter anderem für die Olympischen Winterspiele 1964. Im Sommer 2018 soll die Pendelbahn abgebaut werden. Bis einschließlich 22. Oktober besteht an den Wochenenden noch die Möglichkeit, sich im Rahmen von Nostalgiefahrten von der altehrwürdigen Bahn zu verabschieden.

Derweil wird am Patscherkofel ein neues Kapitel aufgeschlagen. Mit dem Bau der Patscherkofelbahn NEU wird der Innsbrucker Hausberg aufgewertet. Das Patscherkofel-Gesamtpaket umfasst neben der neuen 10er-Einseilumlaufbahn eine der längsten Rodelbahnen Tirols (8 km, 950 hm), einen erstmals direkt erreichbaren Almenweg auf 1.600 Metern Seehöhe, Naherholungsmöglichkeiten am Speicherteich, die erstmalige Anbindung der Heiligwasserwiese an Abfahrt und Rodelbahn und die Erreichbarkeit aller Pisten mit einer einzigen Bahn. Einer, der sich zeitgleich mit der alten Pendelbahn in seinen wohlverdienten Ruhestand treten wird, ist Betriebsleiter Hermann Nolf.

Quelle: Basic

Programm Nostalgiefahrten

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